Die Kursdatenversorgung

Unsere Technikserie soll Ihnen einen kleinen Einblick hinter die Kulissen eines Börsensystems bieten. In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit der Kursdatenversorgung für den Endanwender am Beispiel des deutschen Marktes.

Die Versorgung der Investoren, Market Maker und Interessenten mit Kursdaten bietet diesen die Grundlage für das ordnungsgemäße Durchführen ihrer Geschäfte an den Wertpapiermärkten. Dazu ist ein effizientes und störungssicheres System nötig, das außerdem gegen Manipulationen der Kursdaten geschützt ist.

Die Frankfurter Wertpapierbörse sowie die Regionalbörsen senden ihre Echtzeitkursdaten aller Marktsegmente an die sogenannte "TPF" (Ticker Plant Frankfurt). Von dort aus erfolgt zentral die Weiterverteilung an kommerzielle Kursdatenanbieter, diese wiederum beliefern die Systeme ihrer Kunden. Dieses Prinzip ist in folgender Abbildung dargestellt.


Das Format der Kursdaten zur Weitergabe an den Endkunden kann durch Datenkonvertierung von den Datenprovidern in beliebige Formate gebracht werden. Viele Firmen benutzen hier ein eigenes proprietäres Format, um eigene Kursdatensoftware anzusteuern. International ist auch hier eine Tendenz zu genormten Schnittstellen zu beobachten, hier ist besonders die MDDL (Market Data Definition Language) als Standard zu nennen.

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