Zeitrahmen und Begriffe

 

Scalping

Dieser Begriff bezeichnet eine sehr kurzfristige Strategie: Der Trader versucht kleinste Bewegungen innerhalb weniger Sekunden mitzunehmen. Dabei werden sehr enge Stop Loss Limits gewählt, die das Risiko stark begrenzen. Typisch für diese Tradingart ist das Durchführen von Dutzenden oder sogar Hunderten von Trades pro Tag. Entscheidungen werden ausschließlich aufgrund technischer Analyse und Momentum getroffen.

 

Daytrading

Der Daytrader hält seine Aktien wenige Minuten bis hin zu einige Stunden. Allerdings hält er keine Papiere über Nacht, abends werden alle Positionen glatt gestellt. Die Stop Limits sind hier ein wenig weiter als beim Scalping. Die Entscheidungen werden aus technischen Gründen getroffen, teilweise mit fundamentalen Komponenten kombiniert. Dies kann zum Beispiel Newstrading sein, das Handeln nach wichtigen Unternehmens- oder Wirtschaftsnachrichten.

 

Swing Trading

Der Swing Trader hat einen längeren Zeithorizont als die zuvor genannten Daytrader. Er hält auch Aktien über Nacht, mehrere Tage Handelszeit sind hier typisch. Die Stop Loss Limits müssen hier weiter gewählt werden, um die größeren Schwankungen in dieser Zeit zu berücksichtigen. Die Grundlagen für die Entscheidung ist oft eine Mischung aus fundamentalen und technischen Faktoren.

 

Buy and Hold

Dies ist die klassische Art des Aktienhandels: Aktien werden gekauft und für lange Zeit im Depot gehalten. Fundamentale Analyse ist meist eine wichtige Entscheidungsgrundlage für diese Handelsart. Trotzdem empfiehlt es sich auch hier mit Stop Loss Limits zu arbeiten.